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Gericht stoppt Rodungen am Flughafen Hahn |
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz hat die Rodungen für den Ausbau des Flughafens Hahn im Hunsrück vorerst gestoppt. Grund seien Eilanträge von Naturschutzverbänden, teilte das Gericht mit.
Ein Sprecher des OVG in Koblenz bestätigte einen entsprechenden Bericht des Hörfunksenders SWR1 Rheinland-Pfalz. Geklagt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Naturschutzbund (NABU). Der Beschluss gelte bis zur endgültigen Entscheidung über die Eilanträge, hieß es weiter. Der Flughafenbetreiber hatte jedoch schon in der vergangenen Woche versichert, zunächst auf weitere Rodungen verzichten zu wollen. Die Start- und Landebahn des Hunsrück-Flughafens soll von derzeit 3.045 auf 3.800 Meter ausgebaut werden. Dem würden auch Waldstücke zum Opfer fallen.
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