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Kirchen rufen zum "Autofasten" auf
Zu Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch haben die katholische und die evangelische Kirche die Autofahrer in Rheinland-Pfalz, im Saarland und erstmals auch in Luxemburg zur 7. Aktion "Autofasten" aufgerufen.

Die Bistümer Mainz, Trier und Limburg appellierten an die Menschen, vom 20. Februar bis 20. März ihr Fahrzeug so oft wie möglich stehen lassen. Statt des Autos sollten Busse, Bahnen und Fahrgemeinschaften genutzt werden. Für die Aktion unter dem Motto "Heilsam in Bewegung kommen" hätten sich bei der zentralen Anmeldestelle an der Katholischen Akademie in Trier bereits 1.000 Menschen eingeschrieben, hieß es. "Wir haben von Jahr zu Jahr mehr Anhänger, die auch dauerhaft ihr Verhalten verändern und jetzt mehr zu Fuß gehen, Rad fahren oder mehr als vorher öffentliche Verkehrsmittel benutzen", sagte Hans-Gerd Wirtz von der Umweltkommission des Bistums.

In den vergangenen sieben Jahren hätten sich mehr als 5.000 Menschen beteiligt. Mit dem "Autofasten" solle der Begriff der Enthaltsamkeit von lieb gewordenen Gewohnheiten auch auf das Autofahren ausgeweitet werden. Nach Angaben von Wirtz stiften Verkehrsverbände und -betriebe in den Regionen 800 kostenlose Zwei-Wochen-Fahrkarten oder Bonuskarten. Ausgewählte Fahrradbetriebe und Car-Sharing-Unternehmen wollen sich nach Kirchenangaben ebenfalls mit Sonderangeboten an der Aktion beteiligen.
Quelle: http://www.swr.de/
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