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Anklage nach Geisterfahrerunfall

Fast ein Jahr nach einem tödlichen Unfall auf der Hunsrückhöhenstraße hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung erhoben. Zwei Angehörige der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes sollen bei einer Übung den Tod eines Familien-vaters verursacht haben. Der Unfall, bei dem der 40jährige Mann aus Waldesch getötet wurde, passierte mitten in der Nacht: Damals beteiligten sich die beiden ortsfremden Männer an einer Observationsübung des Bundeskriminalamtes. Nach einem Gutachten fuhren sie von der Autobahn zunächst auf die vierspurige B 327 Richtung Pfaffenheck ab. Dann wendete der erste Fahrer und war so als Geisterfahrer Richtung Koblenz unterwegs. Dabei kam ihnen das Auto des Familienvaters entgegen, das beide Fahrer nacheinander rammten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt der Fahrer des ersten Wagens an, er habe geglaubt, dass die Hunsrückhöhenstraße nur zweispurig ausgebaut sei und er sich auf der richtigen Fahrspur befinde. Der zweite argumentiert, er sei dem ersten Wagen nur gefolgt.

Quelle:http://www.swr.de

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