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Proteste gegen Bush-Besuch |
In Mainz und Wiesbaden haben am Vorabend des Bush-Besuchs mehr als 600 Menschen gegen die Politik des amerikanischen Präsidenten demonstriert. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das Aktionsbündnis "Not welcome, Mr. Bush".
In der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs versammelten sich am Dienstag rund 300 Menschen zu einer Anti-Bush-Demo. In Wiesbaden kamen mehr als 300 Protestler zum Luisenplatz. Heute, am Besuchstag des US-Präsidenten, werden in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt meehr als 6.000 Demonstranten erwartet. Allerdings werden die Demonstranten keine Gelegenheit haben, den US-Präsidenten auch nur von weitem zu sehen. Der Innenstadt-Bereich um Schloss und Landtag ist gesperrt und nur mit gesonderten Ausweisen passierbar.
"Keine anti-amerikanische Demo"
Der Protest richte sich nicht gegen die USA, sondern gegen deren Regierung und deren "Kriegspolitik" sagte Bündnis-Mitarbeiter Michael Wilk. Er sagte weiter: "Es ist keine anti-amerikanische Demonstration, es geht um Kritik an Bush und der Regierungspolitik". Protestiert werden solle auch gegen "bizarre und drakonische" Sicherheitsmaßnahmen, die ein "diffuses Klima der Angst und Bedrohung" schafften. Die Veranstalter betonten, dass sie zu friedlichen Protesten aufgerufen hätten.
"Not Welcome, Mr. Bush!"
Mit dem Slogan "Not Welcome, Mr. Bush!" rufen mehrere Organisationen - unter anderem die Anti-Globalisierungsbewegung attac - gegen die Kriegspolitik der USA im Irak und die neuen Drohungen gegen den Iran auf. Aber auch die Bundesregierung ist im Visier der Bush-Gegner. Ihr werfen die Aktivisten vor, sie spreche sich nicht deutlich genug gegen die amerikanische Machtpolitik aus.
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