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Zeitplan der Bundeswehr für Standortschließungen
Die Standortschließungen im Zuge der Bundeswehreform sollen in Rheinland-Pfalz im Zeitraum zwischen 2007 und 2011 durchgezogen werden. Das geht aus Plänen des Bundesverteidigungsministeriums hervor, die jetzt von der Mainzer Staatskanzlei veröffentlich wurden.

Im Jahr 2007 sollen die Hochwaldkaserne Hermeskeil (740 Dienstposten) und die Wällerkaserne in Westerburg geschlossen werden. Hiervon sind 480 Bedienstete betroffen. 2008 folgen die Gunther-Plüschow-Kaserne in Mendig (810) und 2011 das Munitionsdepot Rheinböllen mit 120 Dienststellen. Nach den im November von Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) verkündeten Plänen sollen in Rheinland-Pfalz insgesamt neun Standorte gestrichen werden. Während die bereits genannten Standorte geschlossen werden, soll es an anderer Stelle zu Personalabbau kommen, einige Standorte sollen aber auch durch zusätzliche Stellen aufgewertet werden. So werden in Koblenz bis 2009 mehr als 1.100 militärische und zivile Dienstposten gestrichen.

Beck will Ausgleich schaffen


Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) versicherte unterdessen, dass die Landesregierung in enger Abstimmung mit den betroffenen Kommunen nach einem Ausgleich für den Verlust an Arbeitsplätzen und Wirtschaftkraft suchen werde. Mit den neuen Angaben über die zeitliche Umsetzung der Bundeswehrreform gebe es nun Planungssicherheit für alle Beteiligten, betonte der Regierungschef.

Quelle: http://www.swr.de
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